Treffen des Ortsverbands Sinzheim
Unser nächstes Treffen findet statt am
Donnerstag, 29. Juli 2010, 20:00 Uhr
Gasthaus Pflug, Leiberstung
Gäste sind uns immer herzlich willkommen, denn uns interessiert nicht nur unsere eigene Meinung, sondern auch, was andere denken!
AH 27.07.2010
Was passiert eigentlich mit dem "Rauch"-Gelände?
Seit vielen Monaten ist bekannt, dass die Firma Rauch das Betriebsgelände mitten in Sinzheim an der (alten) B3 aufgibt. Inzwischen wurde dort kräftig abgerissen.
Bürgermeister Ernst hat bei seiner Neujahrsrede den Schleier gelüftet: ein Wohngebiet ist geplant, das Areal soll aufgeteilt, Grundstücke sollen so schnell wie möglich an den Mann gebracht werden, um die Haushaltskasse der Gemeinde aufzubessern. Auch ein Mehrgenerationenhaus sei vorgesehen. Details sollen auf einer der nächsten Sitzungen des Gemeinderats vorgestellt werden. Wir sind auf Einzelheiten gespannt - wird es ausreichend Begrünung geben, wie wird die Anbindung an die B3 erfolgen? Wie soll das Mehrgenerationenhaus aussehen?
AH 28.02.2010
Milliarden für die Entsorgung ausgedienter AKWs
Was sollen eigentlich die deutschen Steuerzahler den Kernkraftwerksbetreibern noch alles bezahlen? Nicht genug damit, dass wir die Kosten für die Entsorgung des Jahrmillionen strahlenden Mülls und darüber hinaus im Falle eines GAUs dessen Folgekosten übernehmen müssen (weil keine Versicherung dieser Welt bereit ist, dieses Risiko abzusichern) - nein, jetzt sollen wir auch die Stilllegung und den Abriß ausgedienter AKWs bezahlen! Die AKW-Betreiber brüsten sich doch mit ihren Milliardengewinnen - warum tragen sie dann diese Entsorgungskosten nicht selbst?
Wie lange wollen sich die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes denn noch von den AKW-Betreibern belügen und betrügen, um nicht zu sagen: bescheissen lassen? Und wieso machen unsere Politiker diesen Riesenbetrug mit? Gerade sie hätten es in ihrer Hand, dieser Gaunerei ein Ende zu machen.
A.H. 27.07.2010
Asse II: der größte Umweltskandal der deutschen Geschichte bleibt ohne juristische Folgen!
Es ist kaum zu glauben: Es kann strafrechtlich nicht verfolgt werden, was von der Verwaltung gestattet wurde.
Die Sanierung des maroden Salzbergwerks mit seinen 125000 Fässern Atommüll wird Milliarden Euro an Steuergeldern verschlingen.
A.H. 27.03.2010
Politisch links stehende Menschen haben einen etwas höheren IQ - trifft das auch für die Grünen zu?
A.H. 12.03.2101
Herzlichen Glückwunsch zum 30. Geburtstag!
Die GRÜNEN feiern das dreissig-jährige Bestehen ihrer Partei
Die Geschichte von Bündnis 90/DIE GRÜNEN hat zwei Wurzeln: einerseits die GRÜNE PARTEI, die in Westdeutschland und West-Berlin der Umwelt- sowie den neuen sozialen Bewegungen und der Neuen Linken der 1970er Jahre entsprang; sie wurde als politische Partei am 13. Januar 1980 in Karlsruhe gegründet. Und andererseits das BÜNDNIS 90, das auf die Bürgerbewegung in der DDR zurückgeht, als sich während der politischen Umbrüche im Herbst 1989 die "Initiative Frieden und Menschenrechte", "Demokratie Jetzt" und Teile des "Neuen Forums" zum BÜNDNIS 90 zusammenschlossen. Die Fusion der GRÜNEN mit BÜNDNIS 90 wurde am 14. Mai 1993 in Leipzig vollzogen.
Von 1998 bis 2005 war Bündnis 90/DIE GRÜNEN in einer rot-grünen Koalition erstmals an einer Bundesregierung beteiligt. Bei der Bundestagswahl 2009 gelang der Partei mit einem Stimmenanteil von 10,7 Prozent das beste Ergebnis ihrer Geschichte.
Nachdenkliches
Wer über die Feiertage nicht nur seinen Magen, sondern auch seinen Kopf anstrengen möchte, für den habe ich vier Zeitungsartikel parat, die sich lohnen, sofern man überhaupt grundsätzlich an der Thematik Interesse hat.
Die Artikel befassen mit den Gründen für den Niedergang der SPD, der gemeinsamen Absicht von CDU und Grünen aus Bonn eine Fahrradstadt zu machen, dem Thema Grundsicherung und dem Phänomen, dass wir heute in Deutschland genügend Geld für alle haben, aber nicht genügend Arbeit. Also etwas geistiges Schwarzbrot, ergänzend zum süßen Gabentellers und der "alltäglichen" Kommunalpolitik.
Viel Spaß wünscht
Stefan Wicht
- Die Not der SPD begann viel früher (FAZ vom 11.12.09)
- Fahrradstadt Bonn (FAZ vom 10.12.09)
- Grundeinkommen (Süddeutsche Zeitung vom 29.4.07)
- Das Geld reicht für alle, die Arbeit nicht (Süddeutsche Zeitung vom 6.11.09)
17.12.2009

OK., es ist irgendwie gemein, auf der SPD rumzuhacken. Aber sie machen es einem so leicht, und die Karikatur ist einfach gut. (Stern, 34/2009)
16.8.2009

Schleifgarten
"Der Bebauungsplan "Schleifgarten" in Sinzheim-Winden bei der ehemaligen
Sendestation der "Franzosen" ist bei den Bewohnern des benachbarten,
bestehenden Baugebiets - vor allem wegen der Zufahrtsproblematik - äußerst
umstritten.
Der ursprüngliche Bebauungsplan sollte dem Vernehmen nach ein Hotel und mehrere
Wohnhäuser ermöglichen. Laut Bauamt der Gemeinde Sinzheim liefen
verschiedene Gutachten, die unter anderem die nicht unproblematische
Verkehrserschließung unter die Lupe nehmen sollten. Es seien noch keine
Entscheidungen gefallen und das weitere Vorgehen werde der neue
Bürgermeister sowie der neue Gemeinderat bestimmen.
So ist es tatsächlich: Bürgermeister Ernst hat auf seiner Neujahrsrede verkündet, dass das Areal des ehemaligen "Franzosen-Senders" von der Gemeide Sinzheim käuflich erworben wurde. Die Pläne für ein Hotel und die Musterhaussiedlung seien damit endgültig gestorben.
Wie soll es weitergehen? Derzeit ist eine Entwicklungsgesellschaft damit beauftragt, die Erschliessungsplanung dieses Gebiets, angeblich unter Beibehaltung des Biotops, zu prüfen. Wir werden die weitere Entwicklung im Auge behalten.
AH 25.01.2020










